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Agnes-Miegel-Schule "Aktiv mit Sport" heißt ab dem 1. 8. 2010 Marion-Dönhoff-Schule
Einweihung des neuen Spielgerätes
Mittwoch, 25. August 2010

Kinder brauchen Bewegung – gerade auch in den Pausen zwischen den Unterrichtsstunden.

 

Aus diesem Grunde wurde an der Marion-Dönhoff-Schule in dieser Woche auf dem Hof des Gebäudes an der Salzastraße ein Klettergerüst seiner Bestimmung übergeben, das von den Kindern aus den unteren Schuljahrgängen mit Begeisterung angenommen wird.

 

Wenn der Andrang weiter so stark bleibt wie an den ersten Tagen, werden wir einen Nutzungsplan anlegen, in dem steht, welche Jahrgänge an welchem Tag klettern dürfen.

 

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Feierstunde anlässlich der Namensänderung der Schule
Freitag, 20. August 2010

Am Donnerstag, den 19. August, fand anlässlich der Namensänderung eine Feierstunde in der Aula statt. Neben den Klassensprechern und Elternvertretern jeder Klasse waren viele Ehrengäste geladen - und dieser Einladung folgten viele.

Gekommen waren Oberbürgermeister Eberhard Menzel, der 2. Bürgermeister Wilfrid Adam, Stadtrat Dr. Jens Graul, sowie viele andere Vertreter aus Politik und Verwaltung. Unter den Gästen waren auch viele Partner, mit denen die Schule in vielfältigen Zusammenhängen kooperiert. Besondere Ehrengäste waren Frau Anna Dönhoff-Vonnegut, eine Großnichte von Gräfin Marion Dönhoff, und Jürgen Peters, ehemaliger stellvertretender Chefredakteur der Wilhelmshavener Zeitung und Mitarbeiter der „Gräfin", der in Begleitung seiner Ehefrau gekommen war.

In seinen Begrüßungsworten bedankte sich Schulleiter Bültena bei der Stadt Wilhelmshaven, insbesondere beim Rat, dass man der Schule Zeit gelassen hat für den Prozess bis zur Namensänderung. „Die Entscheidung verdient Respekt" - so war ein Kommentar in der WZ überschrieben, eine Einschätzung, der sich in der Folge viele Stimmen anschlossen. Das hat den Beteiligten in der Schule gut getan.

Wer ist Marion Dönhoff? Die Antwort auf diese Frage wurde gegeben durch die Klasse 7 b, die mit kleinen Texten die einzelnen Stationen im bewegten Leben der neuen Namenspatronin beschrieben. Am Ende formten Sie aus Einzelbuchstaben den Namen „Marion-Dönhoff-Schule" - ein „toller Name für eine tolle Schule", wie sie im Chor ihre Darbietung abschlossen.

Oberbürgermeister Eberhard Menzel ging in seiner Rede auf die Geschichte der Schule ein und hob dabei die Bezüge zu den deutschen Ostgebieten hervor. Er beglückwünschte die Schule zum neuen Namen und versprach, dass die Stadt weiterhin gewillt ist, die Schule nach Kräften zu unterstützen.

Regierungsschuldirektor Witte erwähnte in seinem Grußwort den über die Grenzen Wilhelmshavens anerkannten Ruf der Schule. Er ging auf seine persönliche Beziehung zum literarischen Werk von Marion Dönhoff ein. Auch deshalb hatte er drei Bücher der Publizistin als Geschenk mitgebracht - mit der Bitte, damit am Ende des Schuljahres die Schülerinnen und Schüler auszuzeichnen, die sich im Sinne Marion Dönhoffs durch ihr soziales Engagement ausgezeichnet haben.

Julia Reemtsma und Ole Werdermann (beide Kl. 10 d) zitierten spielerisch aus dem Buch „Kindheit in Ostpreußen", der Autobiografie von Marion Dönhoff. Ihnen war wichtig klarzustellen, dass die Gräfin keineswegs ein aristokratisch-elitäres oder gar abgehobenes Leben geführt hat, sondern ein Mensch gewesen ist, der von grundsätzlicher Neugier für alle Menschen, denen sie begegnete, geleitet war. Sie hatte immer Respekt und Achtung für den anderen - ohne Ansehen des gesellschaftlichen Rangs.

Frau Dönhoff-Vonnegut führte aus, dass Marion Dönhoff ihre Patentante sei. Sie schilderte sehr persönlich ihre Großtante, indem sie ebenso kurzweilig wie spannend Episoden aus dem gemeinsamen Miteinander schilderte und so das Bild einer wirklich bemerkenswerten Frau zeichnete.

Bemerkenswert war Marion Gräfin Dönhoff auch als Redaktionschefin bei der Wochenzeitung DIE ZEIT. In dieser Funktion erlebte sie Jürgen Peters, der als Journalist Mitarbeiter der Wochenzeitung war. Auch sein Vortrag war geprägt durch sehr eigene und persönliche Erfahrungen mit der „Gräfin", wie sie alle bei der ZEIT nur nannten.

Jeanette Lihou und Stephanie Kunkel (beide Klasse 10 d) führten charmant und souverän durch das Festprogramm. Dass die musikalischen Darbietungen immer Höhepunkte eines Festprogramms an der Schule sind, wurde auch dieses Mal wieder eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

So war es auch mit dem Büffet in Rahmen des Stehempfangs nach Ende des Aulaprogramms. Für Bedienung und Service waren die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10 b verantwortlich, für Garderobe und Empfang die Klasse 10 a.

In seinem Schlusswort dankte der Schulleiter allen Beteiligten. Dabei würdigte er gesonders den Einsatz von Frau Bussmann, Frau Peters, Frau Rinkenauer-Stomberg, Frau Sadowski und Frau Würfel. Viel zu oft wird über Unzulänglichkeiten und Defizite in den Schulen lamentiert. Wenn man die Kräfte  bündelt und die Talente richtig einsetzt, dann ist vieles in Schule und mit Schülerinnen und Schülern möglich. Die Feierstunde ist der beste Beweis dafür.

Die Gäste nutzten im Anschluss  die Gelegenheit zum Gespräch unter- und miteinander. Das Lob für die Schule, besonders auch für das Programm und den Ablauf der Feierstunde war in aller Munde. Überall fröhliche und zufriedene Gesichter - eine schönere Rückmeldung hätte sich die Schule nicht wünschen können.

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Weitere Bilder finden Sie in unserem Fotoalbum Coppermine!

 

 

 

 

 
Die Marion-Dönhoff-Schule bei RADIO JADE
Dienstag, 17. August 2010

Am Montag, den 16. August, waren Schülerinnen und Schüler der Klasse 7 b zu Gast bei Radio Jade. Sie wurden begleitet von der Klassenlehrerin Frau Peters und dem Schulleiter Herr Bültena. 

In der Sendereihe „Schall & Bauch“ ging es an diesem Tag um die Namensänderung der Schule. Kyra-Xenia Bolender, Natalie Pfuhler, Jeremy Schwarz, Max Lempfert, Sebastian Ulrich und Fabian Seefelder  hatten sich gut vorbereitet und stellten in Abschnitten unterteilt das Leben und Wirken von Marion Gräfin Dönhoff vor. Unterbrochen wurden sie von Musiktiteln, die sie sich selbst ausgesucht hatten. Auch Frau Peters und Herr Bültena wurde zur Namensänderung interviewt. 

Der Auftritt beim Radio war eine spannende Angelegenheit. Die anfängliche Nervosität legte sich schnell, und am Ende gelang es allen Beteiligten, mit ihren Beiträge souverän und fast professionell  „auf Sendung zu gehen“. Eine tolle Erfahrung, an die alle noch lange denken werden!

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